Operator
Francesca: „Beim Auftritt in der Kirche werden die beiden Solomänner ganz dicht an der Balustrade stehen, damit ihr gut rüberkommt.“
Impressionen
„Atmen! Das ist nicht freiwillig!“
Lustiges aus den Proben – Sprüche, gesammelt von Ulla Steinseifer.
Francesca: „Beim Auftritt in der Kirche werden die beiden Solomänner ganz dicht an der Balustrade stehen, damit ihr gut rüberkommt.“
Ulla St über die Anfangsakkorde: „Wie eine muffige Wolldecke.“ Ein weiterer Akkord „fühlt sich sehr untot an“ und „erinnert an stinkende Füße“. Francesca findet alles sehr cool.
Francesca: „Finde ich schön, dass bei dem Wort ‚high‘ auch was hoch geht!“
Francesca: „Einmal geb ich’s dem Tenor noch.“ – „Ich hab gedacht, es geht vielleicht, aber besser ist es, wenn ihr den Akkord lernt.“ Klaus: „Wie schreibt man ‚quälen‘?“
Francesca: „Machen wir jetzt erstmal den Tenor fertig.“ – „Wow wow wow, wie ein eleganter Karpfen!“ – „Das Stück war ja eigentlich für Frauenstimmen.“ Ulla SM: „Warum sollte singen auch Spaß machen?“
Bei der Probe mit Mikrophonen sagt Francesca zu Heinz: „Du singst am liebsten mit Ständer, oder?“
Klaus: „Wie viele singen denn bei euch im Chor?“ – „Och, etwa die Hälfte!“ Das Lied muss butterweich, charmant und mollig gesungen werden, dann aber auch wieder hüpfend singend oder doch sehnsüchtig, jammernd. Francesca schimpft: „Keiner singt die punktierte Note!“ Alle machen es sofort richtig. „Nach nur 10 Jahren schon verstanden…“
Maria in der Aue 2009, der Sopran: „… das hört sich schon nicht gut an, wenn Francesca das singt.“
Francesca: „Da müsst ihr atmen, das ist nicht freiwillig!“ – „Jetzt singt Jörg sein Sololein, das Plumeau ist fertig.“
Dort begegnet uns zum ersten Mal Major B7 mit None, manchmal dürfen wir auch einfach nicht atmen oder wir singen nur auf ah-oh-ah. Francesca: „Das Tolle ist, dann stört der Text nicht.“
Der Sopran findet seine Stimme recht schwer und sagt: „Der das komponiert hat, hatte bestimmt Zahnschmerzen, als er das komponiert hat.“ Francesca singt die Passage noch mal vor, der Sopran lehnt sich zurück und meint: „Ja mach das ruhig so, Francesca.“
Francesca stellt uns das Stück vor: „Der Tenor hat auch die Leadstimme… fast … an ein paar Stellen…“
Francesca: „Kann noch mal jemand wiederholen, was ihr beim nächsten Stück alles beachten sollt?“ Ein Chormitglied liest vor: „Also: Das Intro auf keinen Fall rubato, sondern in time anfangen. Dabei zunächst piano singen, ab Takt 17 dann ein langsames Crescendo, unbedingt auf die Intonation achten, an die Aussprache denken, vor allem das ‚th‘ je nachdem stimmlos oder stimmhaft. Das Da-Capo-al-Fine-Zeichen nicht vergessen und am Schluss kein Ritardando singen, sondern eine Fermate…“
Francesca: „Das will ich mal mit einem richtigen Chor singen.“
Francesca: „Das sind Regentropfen, keine Pflastersteine.“